Mit kultureller Bildung von der Kita in die Schule!

Über Bewegung die Sprache entdecken!

Mit Sprachbildung & kultureller Bildung von der Kita in die Schule – das war das Anliegen einer Qualifizierungsinitiative, bei der sich 2017 in Mittelfeld Kitas und Grundschule Beuthener Straße zusammen mit Stadtteilkultur und Kulturinitiative e.V. an einen Tisch setzen. Die Zusammenarbeit wächst und gedeiht… und eines der Ergebnisse ist ein Programm, dass Vorschulkinder und später Erstklässler mit Theater und Poesie in Berührung bringt.

Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie konnte das Programm nur teilweise durchgeführt werden. Derzeit laufen Planungen zu Ersatz-Programmen und Verschiebungen.

So war es ursprünglich geplant:

In allen vier Mittelfelder Kindertagesstätten und Familienzentren finden ab März theaterpädagogische Projektwochen für die Vorschüler statt, in der Grundschule Beuthener Str. wird das Projekt dann mit den Erstklässlern weitergeführt.
Die Projektwochen an der GS Beuthener Str. finden im jeweils Januar / Februar des Folgejahres statt. Parallel zur theaterpädagogischen Arbeit in der Aula erfinden die Schüler im Klassenraum bei „Lust auf Lesen“ z.B. Tierreime und erstellen ein Plakat dazu. Vorlage kann das Buch „Der Hase mit der roten Nase“ sein.
Auch in der Aula geht es um Tiere, z.B. anhand einer Tiergeschichte oder verschiedener Gedichte. Über fünf Tage spüren die Kinder den Eigenschaften der Tiere nach, schlüpfen in die verschiedenen Rollen und lernen Text und Bewegungen zu einem kurzen Gedicht kennen. Wichtige Unterstützung dabei bietet eine musikalische Umsetzung der Tierbewegungen (z.B. Kontrabass – Bär).
Zum Abschluss spielen die Kinder bei einer Werkschau vor Publikum (z.B. Eltern, andere Gruppen der Einrichtung, PädagogInnen). Schauspielerin und Theaterpädagogin Susanne Kunze hat dieses Konzept erarbeitet und führt es auch mit den Kindern durch.
Und als gemeinsame Abschlussaktion findet ein großes Mitmach-Konzert in der Aula statt.
Dabei lernen die Kinder die Musikinstrumente kennen, mit denen die Tiere charakterisiert wurden.

Finanzierung: Landeshauptstadt Hannover, Stadtteilkultur